Köln braucht keine Hochäuser
Egal ob Innenstadt oder Peripherie. Wir brauchen keine Hochhäuser in Köln. Finkenberg, Kölnberg, Neubrück, Chorweiler sind soziale Brennpunkte. Wir brauchen nicht noch mehr davon.
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Egal ob Innenstadt oder Peripherie. Wir brauchen keine Hochhäuser in Köln. Finkenberg, Kölnberg, Neubrück, Chorweiler sind soziale Brennpunkte. Wir brauchen nicht noch mehr davon.
Nichts gegen Höhenentwicklung, um weiterer unnötiger Flächenversiegelung entgegen zu wirken. Aber: jede Hochbebauung zieht neue Verkehrsströme nach sich.
Ich hoffe, dass die Umsetzung ein positive Mischung aus dem "Symbolbild" und dem "Beschreibungstext" wird:
- Weiße Fassaden sind gut gegen Hitzestau (begrünte wären noch besser)
Hochpunkte an städtischen Grün- und Freiräumen beeinträchtigen den Erholungsfaktor und werden mit sehr großer Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass noch mehr Eigentumswohnungen gebaut werden.
Die Stadtachsen sind aktuell noch viel zu stark vom Ansatz der "autogerechten Stadt" geprägt. Fahrradfahren ist gefährlich, als Fußgänger oder 'Flaneur' wird man vom Lärm genervt.
Auch wenn sich das HEK in erster Linie auf die innere Stadt bezieht, sollte sich ein Abschnitt mit den Bereichen der äußeren Stadt befassen, in denen bereits Hochhäuser existieren; hierzu zählen beispielsweise Chorweiler, Bocklemünd/Mengenich, Weiden,
Im HEK sind keine Grundsätze erkennbar, die das fortschreidende Hochzonieren von Neubauten in Alt- und Neustadt, insbesondere angrenzend an die Schutzbereiche der romanischen Kirchen, auf Höhen zwischen 22 und 39 m verhindern.
Es verwundert etwas, dass das Konzept anscheinend losgelöst von den "Kölner Perspektiven 2030+" erstellt wurde:
In der "Zielkarte Wohnen" sind dort ebenfalls Entwicklungsachsen definiert, die nicht überein stimmen.
Wenn bauliche Verdichtung nur in gut angebundenen Bereichen um SPNV-Haltestellen stattfinden soll, dann ist die Darstellung des S-Bahn-Netzes nicht ausreichend. Gleichrangig sollte das KVB-Stadtbahn-Netz betrachtet und dargestellt werden.
Ich finde es gut dass der 70m Hochpunkt in der Beispielzeichnung eine Dachbegrünung andeutet. Stadtklima und Artenvielfalt könnten dadurch verbessert werden. Das Flachdach des neuen Stadtarchivs an der Luxemburger Str.
Insbesondere entlang der ÖPNV und SPNV Achsen sollte das Konzept auf das ganze Stadtgebiet erweitert werden.