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Wir hatten uns erhofft, dass durch die Einbahnstra...

Verkehrsversuch Venloer Straße
Erfahrung

Wir hatten uns erhofft, dass durch die Einbahnstraße der Venloer auch der Durchgangsverkehr in der Philippstraße (Über 1000 Autos/Tag) abnehmen würde. Leider ist das nicht der Fall, weil es in dieser Anordnung noch immer eine lohnende Abkürzung für viele Auto- und Lastwagenfahrer ist. Das würde sich unserer Meinung aber ändern, wenn man die Richtung der Einbahnstraße entweder der Venloer, oder der Philippstraße umdrehen könnte. Der Verkehr in der Philippstraße ist eine große Belastung für uns Anwohner, weil Straße und Bürgersteige hier besonders schmal sind, viele Autos mit überhöhter Geschwindigkeit hier durch fahren, Fußgänger durch die vielen Mülltonnen auf die Straße ausweichen müssen und wegen dieser Enge auch Aggressionen entstehen und gehupt wird. LKW überfahren teilweise die Bürgersteige oder verstopfen die Straße immer wieder im Zusammenspiel mit Baugerüsten oder größeren parkenden Autos und LKW. Die AWB-Fahrer können da auch ein Lied von singen.

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Kommentare

Gespeichert von Gast am Fr., 31.05.2024 - 12:20

Welchen konkreten Vorteil bietet die Nutzung der Philippstraße aktuell? Welcher Weg wird hier abgekürzt? Von der Philippstraße darf nur nach links auf die Venloer Straße abgebogen werden. Mir ist nicht klar, woher genau der Mehrverkehr resultiert. Liegt das Problem in der Wegeverbindung Ehrenfeldgürtel (aus Richtung Subbelrather Straße)
/ Stammstraße / Philippstraße / Venloer Straße? Eine einfache Lösung wäre hier, das Linksabbiegen vom Ehrenfeldgürtel in die Stammstraße zu verbieten. Dies wäre dort ohnehin sehr sinnvoll, da es hier immer wieder zu Problemen kommt. Auch muss hier der Gleiskörper der Straßenbahn überfahren werden.
Eine Drehung der Richtung der Einbahnstraße der Philippstraße würde das Problem nur verlagern. Die Einbahnstraße Venloer Straße zu drehen fände ich unverhältnismäßig.
Würde mich über eine Erläuterung der Ursache (relevante Wegeverbindung) der Mehrbelastung freuen. :)

Gespeichert von Gast am Fr., 31.05.2024 - 14:45

Die Drehung der Einbahnstraße auf der Venloer Straße wurde nun schon sehr häufig in den Raum geworfen. Bislang ohne Reaktion. Erstmalig lese ich, dass es eine unverhältnismäßige Maßnahme sei. Warum ist das so?

Gespeichert von Gast am Fr., 31.05.2024 - 21:24

Was soll eine Drehung denn bringen außer einen mega Aufwand, erneute Eingewöhnung usw.??
Besser wäre die Straße komplett zur Fahrradstraße zu machen. Es ist immer noch viel zu eng da. Autos brauchen auf der Straße überhaupt nicht fahren. Dafür gibt's drum herum genügend breitere Straßen. Subbelrather, Vogelsanger usw. Ohne Autos wäre die Venloer perfekt und eine Straße mit Zukunft. Das sollte gemacht werden. Nicht drehen oder sonst was für Autos. Das ist doch total überholt. Einfach mal zeitgemäß denken, nicht nur ans Auto.

Gespeichert von Gast am Sa., 01.06.2024 - 11:57

Zeitgemäß ist es, Wohnstraßen zu entlasten. Das ist das, was viele zukunftsgerichtete Städte anstreben. Den Verkehr aus einer Geschäftsstraße (und vor kurzem noch Bundesstraße) in die umliegenden Ortserschließungsstraßen zu verdrängen, ist definitv kein zeitgemäßes, humanes Konzept. Da bedarf es umfassendere Maßnahmen.

Gespeichert von Gast am Sa., 01.06.2024 - 15:38

Weinsbergstraße, Vogelsanger Straße, Subbelrather Straße usw. sind aber in allererster Linie Hauptstraßen mit Wohnbebauung. Keine reinen Wohnstraßen wie die Philippstraße, Piusstraße usw.
Die Hauptstraßen zu beruhigen wird nicht gehen, was aber in Anbetracht deren Ausbaus auch nicht erforderlich ist. Bis auf vereinzelte Staulagen fließt der Verkehr hier gut in beide Richtungen.
Mit einer weiteren Beruhigung der Venloer Straße wird man auch die seitlichen abgehenden bzw. zulaufenden Wohnstraßen entlasten, da diese dann nicht mehr zur Anfahrt der Venloer Straße genutzt werden würden. Eine reine Fahrradstraße auf der Venloer Straße wäre wirklich ein guter Schritt für die Mobilitätswende und sollte daher als weitere Stufe des Verkehrsversuchs erprobt werden.

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