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Gastronomie einbinden

Masterplan Sauberkeit

Gastronomie einbinden

41-60 Jahre
Mülheim

In meinem direkten Wohmumfeld gibt es viele Imbisse, die "Essen to go" verkaufen. Der Verpackungsmüll dieser Speisen (z.B. Alufolie, Plastiktüten, Papier, Getränkebecher) wird häufig im näheren Umfeld entsorgt, bspw. an den Baumscheiben, im Gebüsch/Straßenrand etc. Einerseits fehlen an vielen Stellen Mülleimer (was natürlich kein Grund sein sollte, den Müll einfach auf die Straße zu werfern). Aber andererseits sollten die Inverkehrbringer des Essens und der Verpackung stärker einbezogen werden. Die einzelnen Gastronomiebetriebe machen Gewinn durch den Verkauf ihrer Ware aber die Beseitigung des entstehenden Mülls wird von der Allgemeinheit getragen. Die Kosten für Verpackungsmaterial müssten einerseits teurer sein, die Betriebe sollten an den Kosten für Müllbeseitigung beteilt werden und auch stärker in die Kampagnen eingebunden werden. Wenn die Kundschaft evtl. schon beim Kauf der Produkte auf die Müllproblematik und -entsorgung aufmerksam gemacht wird, werden evtl. weniger Menschen ihren Müll wild entsorgen. Solange aber nicht daran geabreitet wird, von vornherein dafür zu sorgen dass weniger Müll entsteht, können letztlich nur die "Symptome behandelt" werden.

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