Direkt zum Inhalt

Neubau von zwei Stadtbahnhaltestellen im Bezirk Nippes

Übersicht der geplanten und Bestandshaltestellen der Linie 13

Neubau von zwei Haltestellen der Stadtbahnlinie 13 an der Niehler Straße und der Boltensternstraße

Kurz und einfach - Neubau von zwei Stadtbahnhaltestellen im Bezirk Nippes

Wir bauen in Nippes 2 neue Halte-Stellen für die Stadt-Bahnen.

Und zwar auf der Linie 13.

Menschen können dann von der Niehler Straße und von der Boltensternstraße zu den neuen Halte-Stellen kommen.

Die Halte-Stellen werden barrierefrei.

Das bedeutet: Es gibt keine Hindernisse.

Alle Menschen können die Halte-Stellen benutzen.

Die Halte-Stellen haben viel Platz.

Damit dort auch lange Züge fahren können.

Wir zeigen Ihnen 3 Varianten für die neuen Halte-Stellen.

Varianten sind: Verschiedene Möglichkeiten.

Die Vorzugs-Variante hat die meisten Vorteile.

Die Alternativ-Variante ist ein bisschen schlechter.

Die betrachtete Variante hat im Vergleich zu den beiden anderen Varianten Nachteile.

Es gibt Pläne für alle 3 Varianten.

 

Wir haben Sie vom 26. September bis 14. Oktober gefragt:

- Was sagen Sie zu unseren Plänen?

- Was ist Ihnen wichtig?

- Was finden Sie gut?

- Was finden Sie schlecht?

 

Ihre Meinung hilft uns für den weiteren Plan.

Und damit wir die Halte-Stellen bauen können.

Danke fürs Mitmachen!

Es ist geplant, die Stadtbahnlinie 13 auf dem linksrheinischen Gürtel mit zwei zusätzlichen Stadtbahnhaltestellen zu ergänzen. Es sollen jeweils zwei Seitenbahnsteige pro Stadtbahnhaltestelle in Hochlage der Linie 13 errichtet werden. Hierbei soll sichergestellt werden, dass die Stadtbahnlinie 13 sowohl von der Niehler Straße als auch von der Boltensternstraße barrierefrei erreicht werden kann.

Je Bahnsteig ist mindestens ein Treppenzugang sowie ein barrierefreier Zugang vorgesehen. Durch die geplante Bahnsteighöhe von 90 cm ist ein barrierefreies Ein- und Aussteigen sichergestellt. Die Nutzlänge der Bahnsteige beträgt 60 Meter, sodass die Haltestelle auch bei einem Einsatz von Langzügen der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) zur Kapazitätssteigerung bedient werden kann.

Wir haben Sie nach Ihrer Einschätzung zu den Varianten gefragt und Sie konnten sich vom 26. September bis 14. Oktober im Online-Dialog beteiligen.

Wir wollten von Ihnen wissen:

  • Was müssen wir in Ihren Augen bei der Planung und Errichtung der neuen Haltestellen berücksichtigen?
  • Was benötigen Sie, um die Haltestellen gut nutzen zu können?

Nun werden Ihre Anmerkungen ausgewertet und fließen in die Beschlussvorlage für den Planungsbeschluss der politischen Gremien ein. Zudem werden wir Ihre Anliegen und Anmerkungen im weiteren Planungsprozess berücksichtigen.

Hintergrund zum Vorhaben

Die Gestaltung der Verkehrswende ist besonders für eine Millionenstadt wie Köln ein wichtiger Schritt in Richtung Klimaneutralität und der damit einhergehenden Attraktivierung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Hierzu zählt neben der Erhaltung der sicheren Verkehrsinfrastruktur auch der stetige bedarfsgerechte und barrierefreie Ausbau des ÖPNV, um auch in Zukunft die Leistungsfähigkeit zu gewährleisten und das Mobilitätsangebot weiter auszubauen.

Zwischen den heutigen Stadtbahnhaltestellen Neusser Straße/Gürtel und Amsterdamer Straße/Gürtel sowie zwischen den Haltestellen Amsterdamer Straße/Gürtel und Slabystraße beträgt der Haltestellenabstand mehr als einen Kilometer. Die Gürtelstrecke ist dadurch in den Bereichen der Niehler Straße und der Boltensternstraße unzureichend erschlossen. Die Stadtbahnlinie 13 erfüllt eine wichtige Verbindung im Stadtbahnnetz und ermöglicht an den angrenzenden Haltestellen Neusser Straße/Gürtel einen Umstieg in die Linien 12 und 15 sowie einen Umstieg in die Linie 16 an der Haltestelle Amsterdamer Straße/Gürtel und in die Linie 18 an der Haltestelle Slabystraße. Des Weiteren verkehrt die Buslinie 140 im Bereich der Niehler Straße und der Boltensternstraße. Der Neubau von zwei zusätzlichen Haltestellen für die Stadtbahnlinie 13 zählt somit zu einer wichtigen Ausbaumaßnahme, um einen höheren ÖPNV-Nutzen zu erreichen und den Kölner Bezirk Nippes weiter zu erschließen.

Der Verkehrsausschuss der Stadt Köln hat am 01.09.2020 die Verwaltung damit beauftragt die beiden zusätzlichen Stadtbahnhaltestellen Niehler Straße/Gürtel und Boltensternstraße/Gürtel zu planen (Vorlage 1091/2020) und eine Machbarkeitsstudie durchzuführen.

Die Stadtbahnlinie 13 verkehrt zwischen Neuehrenfeld und Mülheim in Hochlage. Die im Bezirk Nippes neu geplanten Haltestellen befinden sich somit im Bereich der Hochbahn und müssen von der Straßenebene barrierefrei erreichbar sein. Hierzu hat bereits eine Vorstellung der Planungsvarianten gegenüber den Behindertenverbänden stattgefunden, aus der weitere Anregungen und Anmerkungen mit in die Variantenentscheidung eingeflossen sind.

Bei der Umsetzung des Haltestellenneubaus ist zum einen die Führung und Ausgestaltung des geplanten schnellen Radwegs „Niehler Gürtel“ und zum anderen das Gestaltungskonzept für die parallel geplante Parklandschaft „GrünZug Nippes“ zu berücksichtigen.

Die Umgebung der neu geplanten Haltestelle Niehler Straße/Gürtel ist im Wesentlichen durch eine dichte Wohnbebauung und Kleingartenanlagen gekennzeichnet sowie verschiedene Grün-/ Parkanlagen. Bei allen Planungsvarianten werden neue Flächen in Anspruch genommen. Die umgebenden Flächen der weiteren geplanten Haltestelle Boltensternstraße/Gürtel werden größtenteils gewerblich genutzt.

Was bedeuten die Varianten?

Für beide Haltestellen wurde im Rahmen der Machbarkeitsstudie je eine Vorzugsvariante herausgearbeitet, die sich im Vergleich zu den weiteren Planungsvarianten als vorteilhafter erwiesen hat. Zudem gibt es für beide Haltestellen jeweils eine Alternativvariante, die im Vergleich zwar schlechter bewertet wird, aber dennoch als machbar eingeschätzt wird.

Während der Variantenuntersuchung wurden viele Planungsvarianten erarbeitet, wovon bereits die Varianten ausgeschlossen wurden, die als nachteilig bewertet wurden. Für beide Haltestellen gibt es eine betrachtete Variante, die unter den ausgeschlossenen Varianten noch die aussichtsreichste Planungsalternative darstellt. Für die insgesamt 6 Varianten der Verwaltung finden Sie jeweils die Planungsbeschreibung, einen Lageplan und die Vorteile aus Sicht der Verwaltung. Durch Ihre Kommentare können Sie Ihre Meinung einbringen.

Durch Ihre Teilnahme sollte herausgefunden werden, welche Belange Ihnen besonders wichtig sind und Ihnen die Möglichkeit gegeben werden mit Ihrer Meinung den weiteren Planungsprozess mit zu gestalten.

Zeitrahmen

Datum
September-November 2022

Vorstellung der Varianten und Auswertung der Öffentlichkeitsbeteiligung

Datum
Im Anschluss

Planungsbeschluss

Datum
Ab 2023

Vergabe der Planungsleistungen und Ausarbeitung der Entwurfsplanung

Datum
Im Anschluss

Durchführung des Genehmigungsverfahrens

Datum
Im Anschluss

Baubeschluss

Datum
Im Anschluss

Bauliche Umsetzung der Planungen

Hinweis zum Zeitrahmen

Da wir gerade erst die Machbarkeitsstudie abgeschlossen haben und das Ergebnis dieser noch auswerten müssen, können die Zeitangaben aktuell noch nicht genauer genannt werden. Sobald die Planung konkretisiert wird, werden wir die Zeitangaben ergänzen.

Welche Anregungen, Ideen und Wünsche haben Sie?

Im Zeitraum vom 26. September 2022 bis zum 14. Oktober 2022 konnten Sie online mit uns hier auf unserem Beteiligungsportal in den Dialog treten.

Ihre Anregungen werden nun ausgewertet und Ihre Fragen zeitnah im Rahmen eines FAQ hier auf dem Beteiligungsportal beantwortet.

Kontakt

Bei Fragen zum Online Dialog können Sie sich gerne an das Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung wenden:

 

Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung

Brückenstraße 5-11

50667 Köln

0221 221 25044

Oder schreiben Sie uns gerne!

 

Cookies UI