So wenig Abfall wie nötig - schöne Plätze in Köln, um sich mit der Stadt zu identifizieren

Bewußtes Einkaufen - möglichst Verpackungen reduzieren, weglassen, eigene Beutel mitnehmen. Wenn absolut notwendig, prüfen, ob sie mehrfach verwendet werden können.
Köln hat zu wenig Abfallbehälter, an Stellen, wo viel Müll anfällt, werden Abfallbehälter nicht so häufig geleert, der Müll landet auf den Boden. (Einkaufsstraßen, Grüngelände, z.B. Rheinufer) Mehr Reinigung, mehr Information an die Menschen ihre Stadt sauber zu halten und sich mit zubeteiligen.
In machen Stadtteilen haben die Menschen keine Möglichkeit größere Abfallgegenstände zu entsorgen (kein Auto) - regelmäßige Termine an bestimmten Orten Müll anbzuholen, nicht nur auf Terminanfrage.
Ziel sollte sein, das Kölner Bürger*innen sich aktiv beteiligen, die Stadtgemeinschaft sollte für alle ein sauberes Stadtbild abgeben. Identifikation mit meiner Stadt. Besuchende und Touristen erleben Köln als saubere Stadt. Vereine, Organisationen, Ehrenamtliche werden stärker mit einbezogen und helfen mit, die Stadt in ihrem Vorhaben zu unterstützen, "Kölle putzmunter" findet häufiger, regelmäßiger statt - wird groß beworben - Ergebnisse werden sichtbar für die Menschen dargestellt. Mehr Grün und Ruheplätze, damit die Menschen ihre lebenswerten Plätze pflegen und erhalten. (Beetpflege). In Amerika, z.B. Chigaco (22 Millionen Einwohne*innen) gibt es in Mitten der Stadt Parks, die gepflegt und sauber sind, Servicepersonal geht umher und kommt mit den Menschen in Gespräch, erinnert an Sauberkeit, hilft mit aufzuklären. Wien hat Ruheplätze auf Straßen mit Blumen und Wasserspielen, große Abfallbehälter und ein sauberes Stadtbild in vielen Bezirken und nicht nur in der Innenstadt. Keine Imbissbuden mit Verpackungsmüll,
Abfallreduzierung hat mit Information, Verständnis und Akzeptanz zu tun. Wenn die Bürger*innen verstehen, wo für die Gewinn liegt, dann werden sich viele beteiligen. Und das gilt nicht nur für Innenstadt.

Kommentare

Verkehrswende für weniger Müll

Die Verkehrswende bringt Zero Waste zwei große Vorteile

1.
Um überhaupt neue Räume zu schaffen, braucht das Platz. Und Platz könnte man schaffen indem man zum Beispiel dem ruhenden Individualverkehr weniger Platz einräumt. Dieser Platz schafft auch zugleich Begegnung, die wichtig ist um überhaupt zu sensibilisieren.

2.
es gibt ein Teil der Bevölkerung sehr selten bis nie zu Fuß unterwegs ist. Sie steigen in ihre Autos fahren irgendwo hin und fahren in den Autos wieder zurück. Viele Menschen sehen gar nicht wie es auf den Straßen aussieht. Mit einer Verkehrswende würde ein gar nicht so geringer Teil der Kölner Gesellschaft überhaupt erst mal Berührungspunkte bekommen mit dem Thema.