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Dr. Gustav-Nachtigal

Überprüfung der Kölner Straßennamen

Dr. Gustav-Nachtigal

Anwohner*in

Der Name sollte erhalten bleiben, weil er unter den "Kolonialpersonen" die gute Ausnahme ist.

Dr. Gustav-Nachtigal hat die ihm im "Gutachten" Prof. Bechhaus-Gerst angelasteten angeblichen "Kolonialverbrechen" nicht begangen. Das "Gutachten" ist teils eine Ansammlung von Unwahrheiten, zwangsläufig ohne jeden Beweis, der auch nicht erbracht werden kann. Aber er kann sich nicht mehr wehren.
Es ist traurig, dass die Bezirksvertretung auf der Grundlage dieses fehlerhaften "Gutachtens" gegen den Willen der Anwohner die Tilgung des Namens beschlossen hat.
Über die Gründe kann nur spekuliert werden:
Den Mitgliedern - wohl außer der Vorsitzenden - war die Wahrheit nicht bekannt,
- weil sie sich nicht damit befasst und dem Gutachten vertraut haben oder
- die Hinweise auf die Unwahrheiten des Gutachtens , die in schriftlicher Form der Vorsitzenden vorlagen, wurden ihnen nicht zur Kenntnis gebracht oder ohne weitere Prüfung zu Unrecht als unrichtig abgetan,
oder, was natürlich eine abwegige Möglichkeit ist, es wurde das parteipolitische Ziel der Namenstilgung über die Wahrheit gestellt und trotz Kenntnis der Unwahrheit der Anschuldigungen Dr. Nachtigal sein Straßennamen entzogen.

(Die Namen nachgewiesener Kolonialverbrecher wie von Trotha etc. wurden zu Recht getilgt!!)

Die Namensvorschläge der Bezirksvertretung (Manga Bell, Dibobe etc.) sind nur skurril, niemand kennt sie und niemand kann sich damit identifizieren, sie bringen auf dem Straßenschild keinen Erkenntniswert.

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