1.Dr. Gustav-Nachtigal 2.Nachtigall 3.Nelson Mandela
1. Als Wiedergutmachung für das Unrecht durch unwahre Beschuldigungen und Tilgung des Namens gegen den Willen der betroffenen Anwohner
Dr. Nachtigal
- ist nicht mit der "Drohkulisse eines Kanonenboots" nach Afrika gefahren. Das kleine Segelschiff mit Hilfsmotor "Möve" wurde ihm zudiktiert.Es gab kein anderes Verkehrsmittel.
- hat keinen Vertrag gegen den Willen der Afrikaner durch Waffengewalt, Androhung oder Geiselnahme erzwungen.
Das "Gutachten" nennt nicht einen einzigen Beweis.
"In Wirklichkeit hat Nachtigal keine Kanonenboot-Politik betrieben und Verträge mit Waffengewalt
erzwungen; auch hat in seiner Anwesenheit und auf seinen Befehl kein Marinesoldat auf einen Afrikaner geschossen"
Angelika Tunis, Ein Philanthrop im Staatsdienst, S.414
Die Verträge
-sind auf Wunsch der Afrikaner zustande gekommen
zB mit King Bell in Kamerun, der 3 Jahre vergeblich die englische Regierung gebeten hatte, sein Land zu regieren, und, weil diese nicht wollten, mit den Deutschen abschloss.
Buchner, Aurora Colonialis, S.81
- waren auch nicht einseitig zu Lasten der Afrikaner
"Der Vertrag insgesamt sowie einzelne Formulierungen in den Paragraphen vermitteln den Eindruck , dass hier zwei gleichberechtigte Partner verhandelt hätten, die einander respektierten."
Peter Sebald, antikolonialer DDR-Historiker , Togo 1884-1886 (1987) S. 45
2. "Manga Bell", der Sohn von King Bell, hat Buchner (Nachtigals Nachfolger) beim Abschluss weiterer Verträge kräftig unterstützt. Buchner S. 66, 266