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Die Umbenennung einer Straße in Mevlüde-Genç-St...

Überprüfung der Kölner Straßennamen
Ich halte den Namen für geeignet, weil...

Die Umbenennung einer Straße in Mevlüde-Genç-Straße ist weit mehr als ein symbolischer Akt – sie ist ein sichtbares Bekenntnis zu Menschlichkeit, Erinnerungskultur und dem Kampf gegen rechten Hass. Mevlüde Genç, hat durch das rassistische Attentat von 1993 fünf Familienmitglieder verloren. Und dennoch rief sie nicht zu Hass, sondern zu Versöhnung auf. Diese Haltung ist ein moralischer Kompass für unsere Gesellschaft.
1.Erinnerung schaffen, wo wir leben Straßennamen sind Teil unseres Alltags – sie prägen Stadtbilder und unser kollektives Gedächtnis. Eine Mevlüde-Genç-Straße macht deutlich: Stadt Köln vergisst nicht. Sie setzt ein Zeichen gegen Rassismus.
2.Vorbildfunktion für kommende Generationen
Mevlüde Gençs Haltung ist einzigartig: Vergebung trotz unfassbaren Leids. Sie steht für eine Hoffnung, die wir jungen Menschen mitgeben sollten. Wer ihren Namen auf einem Straßenschild liest, wird Fragen stellen – und Antworten finden über Mitgefühl, Zusammenhalt und Verantwortung.
3.Ein klares Signal gegen rechten Terror
In Zeiten, in denen rechte Gewalt wieder zunimmt, braucht es Orte der Klarheit. Eine Straße, die Mevlüde Genç gewidmet ist, zeigt: Köln steht geschlossen gegen Hass. Wir ehren nicht nur die Opfer – wir bekennen Haltung.
4.Würdigung gelebter Integration
Mevlüde Genç war Teil NRWs, Teil Deutschlands. Die Umbenennung anerkennt das als Teil unserer gemeinsamen Geschichte. Sie würdigt eine Frau, die mit Mut, Demut und Liebe reagierte, wo andere zerbrochen wären.

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