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Betrachtete Variante Boltensternstraße/Gürtel

Neubau von zwei Stadtbahnhaltestellen im Bezirk Nippes

Betrachtete Variante Boltensternstraße/Gürtel

Betrachtete Variante
Haltestelle östlich der Boltensternstraße mit einem Haltestellenzugang über Aufzüge, Rampen und Treppen sowie einer Überquerung des geplanten Radweges

 

 

Die hier vorgestellte Variante ist im Rahmen der Machbarkeitsstudie mit untersucht worden, um die Möglichkeit einer planfreien Lösung anstelle der ebenerdigen Querung des Radweges durch die Fahrgäste zu betrachten. Hierin liegt auch der wesentliche Unterschied zur Vorzugsvariante für die neue Haltestellen Boltensternstraße/Gürtel. Die Ausbildung der Haltestelle ist mit den gleichen Abmessungen vorgesehen und liegt auch in Dammlage. Die Zuwegung ist über die angeordneten Treppenbauwerke auf der Nord- und Südseite möglich. Die beiden Bahnsteige sind sowohl über die beiden Aufzüge als auch über die beiden Rampen barrierefrei erreichbar.

Für die nördliche Querungssituation zwischen den Fahrgästen der Stadtbahn und den Radfahrenden ist bei dieser Variante eine Brücke über den Radweg vorgesehen. Der Radweg wird im Bereich des Bahnsteigzugangs über zwei Rampen mit einer Neigung von 4% unter der Brücke für die Fahrgäste hindurchgeführt. Hierdurch wird der Konflikt zwischen den Fahrgästen und den Radfahrenden vermieden.

 

Nachfolgend werden aus Sicht der Verwaltung die Ausschlusskriterien gegenüber den vorher betrachteten Planungsvarianten aufgelistet.

  • Hohe Bau- und Unterhaltungskosten.
  • Höherer Ressourcenverbrauch.
  • Der Bereich unterhalb der Brücke ist nicht gut einsehbar.

 

 

Wir möchten von Ihnen wissen:

  • Was müssen wir in Ihren Augen bei der Planung und Errichtung der neuen Haltestellen berücksichtigen?
  • Was benötigen Sie, um die Haltestellen gut nutzen zu können?

Die Bewertungs-Phase ist beendet.

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Kommentare

Gespeichert von Simon am Mo., 26.09.2022 - 10:13

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Gerade Banhsteige werden oft gehetz oder laufend angesteuert, wodurch diese Version, bei der Radweg und Fußgänger getrennt sind, zu bevorzugen ist, da das Unfall Potential ansonsten deutlich zu hoch ist. Auch für eine geplante Zukunft, in der mehr Radverkehr stattfindet, ermöglicht diese Trennung, dass es weder bei den Fahrrädern, noch bei den Fusgängern zu Verspätungen kommt.

Gespeichert von Nicolas Blume am Mo., 26.09.2022 - 11:07

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Die "Ausschlusskriterien" sind viel zu grob dargestellt! So kann die Stadt ja alles behaupten was sie will.

Die Brücke würde den Aufwand nur minimal erhöhen, hätte aber durch die Vermeidung des Konflikts einen riesigen Vorteil.
Dass der Bereich schlecht einsehbar ist, ist auch ein schlechtes Argument. In den Niederlanden gibt es unzählige neu gebaute Unterführungen an Radschnellwegen, dort hat man damit auch keine Probleme, man baut die Unterführung einfach hell und gut beleuchtet.

Die Vermeidung des Konflikts zwischen Radverkehr und Fußverkehr sollte ein viel höheres Gewicht bei der Bewertung haben.

Gespeichert von Nicolas Blume am Mo., 26.09.2022 - 11:31

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Es muss eine neue Bushaltestelle direkt unter der Brücke gebaut werden, um möglichst kurze Wege beim Umsteigen zu haben. Dies wurde hier völlig vergessen.

Außerdem muss es zahlreiche überdachte Abstellplätze für Fahrräder geben.

Gespeichert von Knut am Mo., 26.09.2022 - 15:47

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Aus meiner Sicht ist das die beste Lösung. Es gibt sowohl einen Aufzug als auch eine Rampe, die genutzt werden kann, wenn der Aufzug ausfällt und es gibt keinen Konfliktbereich zwischen Rad- und Fußverkehr wie in den anderen beiden Varianten.

Gespeichert von Bahnfreak1 am Mo., 26.09.2022 - 20:09

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Beste Lösung. Ein Radweg gleich neben dem Bahnsteig ist doch keine gute Idee, da passieren schnell Unfälle wenn dann Fahrgäste dort langlaufen. Vor allem wenn dann noch Mobilitätseingeschränkte Personen mit dem Rollator oder Rollstuhl über den Radweg müssen... Chaos vorprogramiert. Jeder kennt das ja es gibt oft Radfahrer die da langrasen und auf nichts Rücksicht nehmen.
Auch wenn das mehr kostet, Station und Radweg sollten getrennt sein alleine schon wegen den Unfällen.

Gespeichert von Nono am Di., 27.09.2022 - 00:01

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Ja, das ist definitiv die beste Lösung: Radweg und Fußgänger sind durch eine Brücke getrennt, der Fahrstuhl führt direkt auf das Bahnsteigniveau.
Der Bau der anderen Varianten wäre, aufgrund der Unfallgefahr, schlicht fahrlässig.

Gespeichert von Max am Mi., 28.09.2022 - 12:59

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Eindeutig die beste Variante auf Grund der Trennung der verschiedenen Verkehrsarten! Sonst gibt es da alle paar Minuten Konflikte zwischen Radfahrenden und aussteigenden Fahrgästen.

Gespeichert von Lara am Mi., 28.09.2022 - 15:44

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Beste Variante, da hier Radfahrer und Fußgänger nicht in Konflikt geraten. Mit Fußgängern im Querverkehr wäre der Radweg ja kein Schnellweg mehr, sondern ein Unfallschwerpunkt.

Gespeichert von Irmagrd K. am Do., 29.09.2022 - 11:26

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Ich habe auch Sorge wegen der Nähe zum Radweg (Konflikte Radfahrer/Fußgänger). Ausserdem ist 4 % Steigung doch ganz schön viel, oder?

Guten Tag,

vielen Dank für Ihren Kommentar!

Ihre Frage werden wir nach Ablauf des Online-Dialogs in einem Fragen-Antwort-Katalog hier auf dem Beteiligungsportal beantworten.

Viele Grüße

Ihr Moderationsteam

Gespeichert von Rainer Evertz am Sa., 01.10.2022 - 12:31

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Mit Abstand die beste Variante! Es fehlt lediglich zwischen Rampe-Rad und Rampe-Zuweg ein Shortcut für den Radfahrer-Notfall (plötzlicher Wolkenbruch, platter Reifen -> Weiterfahrt per Bahn).
Planung darf unter der Brücke nicht enden! Hier muss mindestens(!) eine der sieben Kfz-Spuren dem Umweltverbund auf der Ostseite der Boltensternstraße zugeschlagen werden.

Gespeichert von Winfried Queiser am Do., 06.10.2022 - 10:08

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Beste Variante. Die Fußgängerbrücke sollte filigran gestaltet werden, damit die Absenkung für die Radfahrer auf das nötige Minimum reduziert werden kann. Die Fußgängerbrücke könne noch geringfügig nach Westen verschoben werden.

Gespeichert von Muescha am Do., 06.10.2022 - 21:27

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An dieser Stelle existiert doch eine Bauvorleistung für eine Straßenbrücke an dieser Stelle. Wenn man nun nur die Aufzüge an der westlichen Seite erstellt hat man die Aufzüge schon (fast) auf Bahnsteighöhe und ein weiterer Vorteil wäre dass man nicht auch die Boltensternstrasse überqueren müssen

Gespeichert von Holger Gerwig am Fr., 07.10.2022 - 22:52

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Die Variante 3, die "betrachtete Variante" bringt den Rollstuhlfahrer oder Kinderwagen auf die Ebene des Bahnsteigs, die "Vorzugsvariante" 1 nicht. Es sollte Ziel sein, gerade in Nähe der SBK, den Zugang so leicht wie möglich zu gestalten ohne zusätzliche Rampe(n) zum Bahnsteig.

- Der Fußweg und Radweg zwischen den Aufgängen ist zu schmal, mus verbreitert werden um die höhere Anzahl von Radfahrern und Fußgängern ohne Konflikte aufzunehmen.
- 2 Bushaltestellen /Lichtisgnalanlagen.
- Radabstellmöglichkeiten nicht zu weit entfernt und mit Abstand zu Fußweg.
- Wegnahme einer Fahrspur für Kfz-Verkehr um den Platz für diese Maßnahmen zu schaffen.
- Sind mehrere hundert Meter lange Rampen für Rollstuhlfahrer zumutbar? Bitte fragen sie die Behindertenbeauftragte und den Fußverkehrsbeauftragten dazu.
- Durch eine direkte Verbindung der beiden Bahnsteige mittels Rampe + eine Brücke könnte die Folge eines defekten Aufzugs kompensiert werden.

Anmerkung:
Bitte bedenken sie, dass einige Meter südlich von hier an der Kreuzung zur Boltensternstr. eine Joggerin bei einem Verkehrsunfall gestorben ist. Die Gesamte Verkehssituation für Kfz müsste in diesem Gebiet beruhigt und übersichtlicher werden.
Bitte eine Gesamtplanung +500 m nach Nord und Süd mit einbeziehen. Es reicht nicht aus "nur" den Radschnellweg zu betrachten. Bitte beachten sie bei der Planung die ausreichenden Sichtachsen.
Eine Beschleunigung von Ost/West durch Radfahrer bei gleichbleibender Nord/Süd-Geschwindigkeit von Kfz wird zu vielen schweren Konflikten und Schäden führen.

Gespeichert von Michael D. am Di., 11.10.2022 - 10:48

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Deutlich bessere Variante, da ein Radschnellweg so gewährleistet wird und es nicht zu Problemen mit Fußgänger kommt.

Warum die Haltestelle nicht über die Boltensternstraße kommt, so dass man von beiden Seiten aus die Haltestelle erreichen kann und die Aufzüge deutlich besser installiert werden könnten, verstehe ich nicht.

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