Fasia Jansen war eine afrodeutsche politische Liedermacherin und Friedensaktivistin.
Namensvorschläge Wißmannstraße
iStock.com/ VvoeVale
Namensvorschläge Wißmannstraße
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld ist der Empfehlung des Historischen Beirats gefolgt und hat beschlossen, die Wißmannstraße und die Gravenreuthstraße umzubenennen. Beide Namen stehen für extensive koloniale Gewalt. Das brutale, menschenverachtende Vorgehen der Straßennamensgeber führte dazu, dass die Bezirksvertretung Ehrenfeld beschloss, die Ehrung aufzuheben. Nun müssen für beide Straßen neue Namen gefunden werden. Vom 15. bis 31. August 2024 konnten Sie Ihren Vorschlag einbringen.
Aus den eingegangenen Vorschlägen wurden durch die Bezirksvertretung eine sogenannte "Short-List" erstellt. Die hier aufgeführten Namen wurden vom Zentralen Namensarchiv geprüft und könnten als neue Namen für die Straße dienen.
Vom 2. bis 14. Juni 2025 hatten Sie die Gelegnheit Ihre Meinung zu den sechs favorisierten Vorschlägen zu äußern. Ihre Beiträge können Sie hier weiterhin einsehen. Vielen Dank für Ihre rege Beteiligung!
Die Beteiligung wurde ausgewertet und die Bezirksvertretung Ehrenfeld hat in ihrer Sitzung am 08.09.2025 die Umbenennung in die Fasia-Jansen-Straße beschlossen.
Mohammed Husen, war afrikanisch-deutscher Askari (einheimischer Soldat im Dienst der deutschen Kolonialmacht). Er wurde im Ersten Weltkrieg in der Schutztruppe Deutsch-Ostafrikas als Kindersoldat eingesetzt und starb später in einem Konzentrationslager.
Rudolf Manga Bell war aktiv im friedlichen Widerstand gegen die deutsche Kolonialherrschaft.
Theodor Wonja Michael setzte sich für ein vorurteilsfreies und dekoloniales Bild von Afrika und Menschen afrikanischer Herkunft ein.
Audre Lorde initiierte die afrodeutsche Frauenbewegung und rief in den 1980er-Jahren Schwarze Frauen dazu auf, ihre Geschichten im Zusammenhang mit der Kolonialzeit festzuhalten.
Kenny Clarke, Jazz-Vibraphonist und Schlagzeuger, hatte einen wesentlichen Anteil an der Entstehung des Modern Jazz.