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Infrastruktur kooperatives Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung
Zwei Perspektiven und Potenziale: Das kooperative Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung
Für die Umsetzung und Weiterentwicklung der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung gibt es seit 2019 das kooperative Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung. Es besteht aus zwei Teilen: einem städtischen Team, das beim Amt des Oberbürgermeisters angesiedelt ist, und einem stadtgesellschaftlichen Team der Kölner Freiwilligen Agentur e. V.. Gemeinsam verfolgen beide das Ziel, die Beteiligungskultur in Köln nachhaltig zu stärken und weiterzuentwickeln. Dabei bildet das kooperative Büro die wesentliche Infrastruktur zur Unterstützung und Umsetzung der Kölner Leitlinien für eine Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung.
Das kooperative Büro wurde zunächst in einer zweijährigen Pilotphase (2019/2020) erprobt, in der sowohl die Leitlinien als auch die Organisationsform getestet wurden. Auf Grundlage der positiven Evaluationsergebnisse des ersten Pilotjahres beschloss der Rat der Stadt Köln im Juni 2020, das kooperative Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung ab dem 1. Januar 2021 dauerhaft weiterzuführen und damit strukturell zu verankern.
In dieser Funktion übernimmt das kooperative Büro folgende Aufgaben:
- Qualitätssicherung und Fortentwicklung der Ziele, Standards und Verfahren.
- Projektübergreifende Information und Kommunikation.
- Service: Beratung und Unterstützung.
- Projektleitung im Einzelfall für Verfahren mit besonderer bereichsübergreifender Bedeutung und/oder zur Entwicklung innovativer Verfahren und Formate.
- Bereichsübergreifende und anlassunabhängige Initiierung und Koordination von Aktivitäten zur Förderung von Interesse und Teilhabe an städtischen Planungen und Entscheidungen (Förderung Beteiligungskultur, Schwerpunkt politische Partizipation).
BÖB Stadt
- Teil der Verwaltung => Zugang zu den Fachdienststellen
- Kenntnis und Beachtung der notwenigen Verwaltungslogik
- Weisungsgebundenheit und Berichtspflicht gegenüber den städtischen Gremien und des Oberbürgermeister
BÖB KFA
- Teil der Stadtgesellschaft => Zugang zu gemeinnützigen Organisationen, Bürgerinitiativen u.a.
- Kenntnis und Erfahrung in zivilgesellschaftlicher Handlungspolitik inkl. Protest
- Handlungsfreiheit gegenüber Politik
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Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung der Stadt Köln
Das Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung der Stadt Köln als Kompetenz-, Koordinierungs- und interne Beratungsstelle
Als zentrale Anlaufstelle für systematische Öffentlichkeitsbeteiligung steht das Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung der Stadt Köln sowohl Bürger*innen als auch städtischen Dienststellen bei Fragen rund um Beteiligungsprozesse zur Verfügung. Darüber hinaus fungiert das Büro als Geschäftsstelle des stadtgesellschaftlichen Beratungsgremiums Öffentlichkeitsbeteiligung.Die Unterstützung umfasst insbesondere:
- Ganzheitliche Beratung
Das Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung unterstützt die städtischen Kolleg*innen bei der Planung, Durchführung und Weiterentwicklung von Beteiligungsvorhaben und begleitet Projekte von der ersten Idee bis zur Umsetzung. - Entwicklung passgenauer Arbeitshilfen und Prozesse
Gemeinsam mit den Fachämtern werden passende Vorgehensweisen, Standards, Prozesse und Arbeitshilfen für unterschiedliche Anforderungen und Beteiligungsvorhaben entwickelt. - Vernetzung und Austausch
Das Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung unterstützt den Austausch und die Vernetzung innerhalb der Verwaltung sowie mit Akteur*innenaus Politik, Stadtgesellschaft und weiteren Kooperationspartner*innen, um unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen zusammenzubringen.
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Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung der Kölner Freiwilligen Agentur
Zentrale Aufgaben
Der stadtgesellschaftliche Teil des Büros für Öffentlichkeitsbeteiligung (BÖB/KFA) ist bei der Kölner Freiwilligen Agentur e. V. (KFA) angesiedelt.
Der Arbeitsschwerpunkt des stadtgesellschaftlichen Teams liegt auf der Weiterentwicklung der Beteiligungskultur in Köln. Eine zentrale Rolle spielt dabei die zielgruppengerechte Ansprache und Aktivierung sogenannter „stiller Zielgruppen“ , also von Menschen, die sich erfahrungsgemäß eher selten oder gar nicht an städtischen Planungs- und Entscheidungsprozessen beteiligen.
Zu den wesentlichen Aufgaben zählen:
- Mitwirkung an der Konzeption von Beteiligungsverfahren, u. a. durch Vorrecherchen
- Einbringen von Netzwerkkontakten sowie einer stadtgesellschaftlichen Perspektive
- Entwicklung von Handlungsempfehlungen für eine vielfältige und barrierearme Einbeziehung aller vom Vorhaben Betroffenen
- Beratung und Mitwirkung an der Weiterentwicklung der Beteiligungsleitlinien