Mitglieder des BGÖB 2025 bis 2030
Perspektive: Jugend und Bildung
Frank Liffers
als Geschäftsführer von junge Stadt köln e.V. liegt es Frank Liffers am Herzen, die Beteiligung von jungen Menschen zu stärken. Seine Erfahrungen in der Organisation, Begleitung und Moderation von Beteiligungsprozessen kommen ihm dabei ebenso zugute wie seine Ausbildung als systemischer Moderator. Im Beratungsgremium vertritt Frank die Perspektive „Jugend“.
liffers@jungestadtkoeln.de
Marc Haine
ist Vorstandsvorsitzender der Arbeitgemeinschaft der offenen Tür (AGOT) Köln sowie hauptamtlicher Vorstand des Vereins miteinanderleben e.V., der sich seit 1965 für das Zusammenleben von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne Behinderung einsetzt.
Als langjähriges Mitglied des Beratungsgremium Öffentlichkeitsbeteiligung ist er mit den Aufgaben des Gremiums bestens vertraut und freut sich auf Kontinuität und Erneuerung gleichermaßen.
Im Beratungsgremium vertritt Marc die Perspektive „Jugend“.
Perspektive: Senior*innen
Axel Friese
ist Mitbegründer des Vereins Radeln ohne Alter Köln e.V., der mit seinen über 30 Rikschas und mehreren hundert ehrenamtlich Engagierten seit einigen Jahren Touren für Seniorinnen und Senioren anbietet. Axel bezeichnet sich als Innovations-Experten, Sozial-Unternehmer, analytischen Strategen und "Möglich-Macher". Sein Wissen und seine Erfahrungen beim Verknüpfen der Interessen von Wirtschaft, Wissenschaft und Lokalpolitik mit denjenigen der Zivilgesellschaft möchte er zum Wohl der Stadt Köln einbringen. Im Beratungsgremium vertritt Axel die Perspektive „Senioren“.
Melek Henze
engagiert sich seit vielen Jahren in der Senior*innenarbeit und bringt Erfahrungen aus lokalen Netzwerken, Beteiligungsprozessen und ehrenamtlichen Strukturen mit. Sie begleitet unter anderem das Seniorennetzwerk Lindweiler und setzt sich für die Stärkung von Beteiligung und Mitbestimmung älterer Menschen im Stadtteil ein. Darüber hinaus engagiert sie sich in verschiedenen Vernetzungs- und Nachbarschaftsstrukturen im Kölner Norden.
Im Beratungsgremium vertritt Melek die Perspektive „Senior*innen“
Perspektive: Migration und Integration
Ruth zum Kley
leitet das KKT. Kölner Künstler:innen Theater in Ehrenfeld. Als Regisseurin und Trainerin arbeitet sie an Methoden der Awareness, Kommunikation und Konfliktlösung sowie zu den Themenfeldern Migration, Integration und Inklusion.
Im Beratungsgremium vertritt Ruth die Perspektive „Migration“
Elizaveta Khan
Als Mitbegründerin und Geschäftsführerin des Integrationshaus e.V. in Kalk setzt sich Lisa seit vielen Jahren für demokratische Teilnahme und Teilhabe sowie für eine diversitätssensible Haltung ein – getragen von fachlicher Expertise und persönlicher Überzeugung. Auch die zwölf Jahre im Vorstand der Bürgerstiftung KalkGestalten haben ihr gezeigt, wie viel gemeinsames Handeln bewirken kann. Mit ihrem intersektionalen Blick, Freude an Zusammenarbeit und vielfältigen Erfahrungen möchte sie dazu beitragen, die Beteiligung offener, gerechter und menschlicher zu gestalten.
Im Beratungsgremium vertritt Lisa die Perspektive Migration.
Perspektive: Wirtschaft
Harald Schein
ist Partner des IT-Unternehmens Avento und zugleich Gründungsmitglied und im Vorstand des Zukunftsrat Köln e.V., jenes Vereins, der im vergangenen Jahr den ersten Kölner Bürgerrat mitorganisierte. Harald ist ein leidenschaftlicher Streiter für mehr Beteiligung, die er nicht im Gegensatz, sondern als Unterstützung einer lebendigen, repräsentativen Demokratie versteht. Im Beratungsgremium vertritt Harald die Perspektive „Wirtschaft“
Fabian Guzzo
ist Gründer der Demokratieplattform „Köln spricht“ und der „KreAktiv- und Transformationsagentur“ Digital Chamäleons, mit der er gemeinwohlorientierte Organisationen in ihren digitalen Auftritten, aber auch zu ihrer Organsiations- und Kommunikationsstruktur berät. Offene Kommunikation, Kritikfähigkeit und dialogische Prozesse gehören zu Fabians wesentlichen Anliegen, egal ob er sich bei Köln spricht für „Freie Rede, Musik, Gesellschaft, Tanz & Kultur“ engagiert oder mit seiner Firma Vereine berät. Im Beratungsgremium vertritt Fabian die Perspektive „Wirtschaft“.
Perspektive: Inklusion
Ulrich Trapp
der Maschinenbauingenieur ist langjähriges Mitglied im Beratungsgremium Öffentlichkeitsbeteiligung. Seine Mitarbeit im Beratungsnetzwerk Inklusion, im Inklusionsausschuss der Stadt Köln und in der Stadtschulpflegschaft verschaffen ihm dafür ebenso hilfreiche Einblicke wie seine Erfahrungen als Systembetreuer und -berater für Mitarbeitende mit Einschränkungen im LVR, als Vertrauensperson der Schwerbehinderten oder als stellvertretender Vorsitzender der Gesamtpersonalvertretung des Landschaftsverbands. Im Beratungsgremium vertritt Ulrich die Perspektive „Inklusion“
Paul Intveen
ist seit über 15 Jahren aktiv in der Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung: u.a. als Mitglied der Stadt AG Behindertenpolitik, im Arbeitskreis barrierefreies Köln sowie als sachkundiger Einwohner im Ausschuss für Mobilität. Als blinde Person kennt er die Herausforderungen und den Erklärungsbedarf rund um Behinderung aus eigener Erfahrung. Paul ist überzeugt, dass vielfältige Perspektiven in Entscheidungsprozesse einbezogen werden müssen, da niemand alle Sichtweisen allein erfassen kann. Im Beratungsgremium vertritt Paul die Perspektive „Inklusion“
Perspektive: Zivilgesellschaftliche Organisationen und Vereine
Hans Kummer
Hans´ Engagement für Partizipation in der Stadtentwicklung reicht zurück bis zum Leitbildprozess Köln 2020 (2002) und setzt sich fort über die Mitarbeit in der BI Helios und bei zahlreichen größeren Beteiligungsformaten zum Städtebau in Köln. Er ist das „dienstälteste“ Mitglied des Beratungsgremiums Öffentlichkeitsbeteiligung und war schon an den allerersten „Abenden des Guten Gesprächs“ mit Initiativen, Politik und Verwaltung beteiligt, aus denen später das Bündnis Köln Mitgestalten und der Leitlinienprozess mit seiner Erarbeitung der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung hervorging. Neben seinem Engagement im Beratungsgremium engagiert sich Hans im Haus der Architektur Köln (HdAK).
Im Beratungsgremium vertritt Hans die Perspektive „Zivilgesellschaft“
Alisa Dumke
Als Mitarbeiterin der Partnerschaften für Demokratie Köln verfügt Alisa Dumke über langjährige Erfahrung in der Stärkung bürgerschaftlichen Engagements. Ihr Fokus liegt auf der Förderung von Selbstwirksamkeit durch partizipative Maßnahmen und innovative Formate im direkten Lebensumfeld. Sie ist gut mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen vernetzt und kennt vielfältige Ansätze der Öffentlichkeitsbeteiligung. Auch privat engagiert sie sich umfassend ehrenamtlich, insbesondere in den Bereichen Inklusion und Bildung. Im Beratungsgremium vertritt Alisa die Perspektive „Zivilgesellschaft“
Perspektive: Stadtteil-/Veedelsstrukturen
Sandra Jasper
Als Sozialraumkoordinatorin im Bereich Mülheim-Nord/Keupstraße ist Sandra mit zahlreichen Beteiligungsprozessen beschäftigt, darunter dem Kampf um die Realisierung des NSU-Mahnmals sowie der Belebung und Verbesserung des Wiener Platzes. Begonnen hat diese Beschäftigung vor über zehn Jahren mit dem „Raum ganz schön Kalk“ in dem die Bewohner des Stadtteils eigene Ideen umsetzen konnten. Von der Mitarbeit im Beratungsgremium Öffentlichkeitsbeteiligung erhofft Sandra sich einen Transfer der Erkenntnisse aus ihren eigenen Beteiligungserfahrungen in die formellen Beteiligungsprozesse der Stadt Köln und umgekehrt. Im Beratungsgremium vertritt Sandra die Perspektive „Quartier“
Gertrude Helm
verfügt über umfangreiche Erfahrungen in Beteiligungs- und Mitwirkungsprozessen, die sie in ihrer Tätigkeit als Stadtplanerin in der Kommunalverwaltung in Köln und Aachen gesammelt hat. Dazu zählen Projekte der Sozialen Stadt, die Gestaltung öffentlicher Räume sowie die Mitwirkung am Innenstadtkonzept der Stadt Aachen. In Köln möchte sie sich nun auf bürgerschaftlicher Ebene engagieren, da Kommunalpolitik für sie die unmittelbarste Form gelebter Demokratie darstellt. Gertrude engagiert sich bereits für gemeinwohlorientierte Anliegen im Mülheimer Süden und bringt sich punktuell in Planungsprozesse in Nippes ein.
Im Beratungsgremium vertritt Gertrude die Perspektive „Quartier“
Perspektive: Queere Kölner Communities
Birgit Döring
kommt aus der Gewerkschaftsarbeit und hat dort unter anderem Erfahrungen im Community Organizing gesammelt. Als Mitinitiatorin des Dyke March Cologne hat sie über viele Jahre hinweg die Sichtbarkeit von Lesben innerhalb der queeren Community gestärkt, unter anderem im Rahmen des CSD Pride Cologne. Von ihrer Mitarbeit im Beratungsgremium erwartet sie, aktiv an der Entwicklung von Ideen mitzuwirken, die die Handlungsfähigkeit von Menschen stärken. Im Beratungsgremium bringt Birgit die Perspektive „Queer“ ein.
Markus Johannes
verfügt über langjährige Erfahrung in der Gremienarbeit und der Interessenvertretung für queere Communities. Er war u.a. Landesgeschäftsführer des Queeren Netzwerks NRW und Mitglied im WDR Rundfunkrat (als Vertreter der schwulen und lesbischen Communities). Als Kreisgruppengeschäftsführer des Paritätischen Köln war er drei Jahre Mitglied im Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren der Stadt Köln. Seit 2025 ist er Projektkoordinator der Bundesfachstelle Pflege und Alter(n) bei der Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren (BISS) e.V. Wichtig ist ihm, dass Menschen ihre Stimme einbringen, Verantwortung übernehmen und mitgestalten, statt nur zuzusehen.
Im Beratungsgremium vertritt Markus die Perspektive „Queer“