Schulstraßen - Alle Informationen zum Pilotprojekt

Zwei Kinder auf dem Weg zur Schule

Alle Informationen zum Pilotprojekt

Wir möchten Schulwege sicherer machen!

Viele Autos vor Schulen bringen viele Gefahren mit sich. Deswegen haben wir mit 4 Schulen sogenannte Schulstraßen als Pilotprojekt getestet. Dafür wurde die Straße vor der Schule vor Schulbeginn und je nach Standort nach Schulende für einen kurzen Zeitraum für Autos gesperrt. Es gab dann ein Einfahrtsverbot für motorisierten Verkehr.

Wir haben das Pilotprojekt seit Anfang 2023 bereits mit zwei Schulen im Stadtbezirk Ehrenfeld getestet. Seit Beginn des Schuljahres 2023/2024 haben auch die Rosenmaarschule und die Gemeinschaftsgrundschule Diesterwegstraße in den rechtsrheinischen Stadtteilen Höhenhaus und Brück teilgenommen. Hier war die Verkehrssituation anders, was uns neue Erkenntnisse lieferte: Die beiden neuen Schulstraßen liegen an Einbahnstraßen. Zudem handelt es sich um Einfamilienhaussiedlungen. An allen vier Schulen gab es ein besonders hohes Aufkommen an sogenannten Elterntaxis und teilweise auch einen hohen Durchgangsverkehr. Eltern und Schulvertretungen haben an dem Konzept für die Schulstraße mitgewirkt.

Für Einsatz- und Rettungsfahrzeuge war ein uneingeschränktes Befahren selbstverständlich erlaubt. 

Anlieger*innen durften in dem bestimmten Zeitraum von ihrem Grundstück, ihrer Garage oder einem Parkplatz lediglich ausfahren. 

Welche Schulen haben Schulstraßen getestet?

Wir haben das Pilotprojekt seit Februar 2023 mit 2 Schulen in Ehrenfeld getestet:

Vincenz-Statz-Grundschule 

(betroffene Straße:  Lindenbornstraße)

Maria-Montessori-Schule

(betroffene Straße: Am Pistorhof)

 

Mit Beginn des neuen Schuljahres, ab dem 7. August 2023, erfolgte die Ausweitung des Pilotprojektes auf 2 weitere Schulen in den Stadtteilen Höhenhaus und Brück:

GGS Diesterwegstraße

(betroffene Straßen: Fritz-Schu-Straße und Diesterwegstraße)

Rosenmaarschule

(betroffene Straßen: Am Rosenmaar, Heidenrichstraße, Sengbachweg, Edelrather Weg)

Wann waren die Schulstraßen gesperrt?

Lindenbornstraße:

ab Montag, 27. Februar 2023 montags bis freitags zwischen 7:45 Uhr und 8:30 Uhr und zwischen 14:45 Uhr und 15:15 Uhr

Am Pistorhof:

ab Montag, 6. März 2023 montags bis freitags zwischen 7:45 Uhr und 8:15 Uhr und zwischen 14:45 Uhr und 15:15 Uhr

Fritz-Schu-Straße und Diesterwegstraße:

ab Montag, 7. August 2023 montags bis freitags zwischen 7:45 Uhr bis 8:15 Uhr und für die ersten zwei Wochen zwischen 14:45 Uhr und 15:15 Uhr

Am Rosenmaar, Heidenrichstraße, Sengbachweg, Edelrather Weg:

ab Montag, 7. August 2023 montags bis freitags zwischen 7:45 Uhr und 8:15 Uhr und zwischen 15:00 Uhr und 15:30 Uhr

Zwei Kinder auf dem Weg zur Schule

Vielen Dank für Ihre zahlreiche Beteiligung während des Pilotprojekts!

Während des Pilotprojekts haben wir Sie gebeten, uns Ihre Erfahrungen mit den Schulstraßen mitzuteilen. 

Seit dem 10. Februar 2023 hatten Sie die Möglichkeit, uns Hinweise zu geben, was wir bei der Einrichtung (weiterer) Schulstraßen berücksichtigen müssen und uns Ihre Meinung zu den Schulstraßen im Stadtbezirk Ehrenfeld mitzuteilen.

Mit der Erweiterung der Schulstraßen ging natürlich auch die Anpassung des Online-Dialoges einher. Seit August 2023 konnten Sie uns ergänzend auch Ihre Meinung bezüglich der neuen Schulstraßen in Höhenhaus und Brück mitteilen.

 

Wir haben Sie gefragt:

  • Verbessert die Einrichtung einer Schulstraße die Sicherheit auf dem Schulweg?
  • Was muss bei der Einrichtung von Schulstraßen berücksichtigt werden?

 

Um die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung auswerten zu können, wurde der Online-Dialog mit dem Ende der Osterferien deaktiviert. Die Beiträge und Kommentare sind weiterhin für Sie sichtbar.

Schulstraße

Gespeichert von Gast am 1 Gefällt mir nicht 1 Kommentar
Ich bin Anwohner*in

Sehr geehrte Damen und Herren,

Schulstrassen sollten stadtweit eingeführt werden

Gespeichert von Gast am 7 Gefällt mir 1 Gefällt mir nicht 4 Kommentare
Ich bin keins der oben genannten, aber an dem Pilotprojekt interessiert

Als Elternteil eines Grundschulkindes würde ich die stadtweite Einführung von Schulstrassen nach dem Pilotprojekt sehr begrüßen. Insbesondere an neuen Schulstandorten sollten diese bereits in der Planungsphase mitgedacht und eingerichtet werden.

Nachfrage

Gespeichert von Gast am 2 Gefällt mir 4 Gefällt mir nicht 1 Kommentar
Ich bin Anwohner*in

Zitat aus dem obigen Text:
"Derzeit prüft die Stadtverwaltung, ob die laufenden Pilotprojekte verlängert werden können, um ein nahtloses Fortbestehen der aktuell erprobten Schulstraßen zu ermöglichen."

Wann werden endlich die Schilder entfernt?

Gespeichert von Gast am 13 Gefällt mir 19 Gefällt mir nicht 3 Kommentare
Ich bin Anwohner*in

Nach den neuen Vorgaben des Verkehrsministeriums sind die Schulstraßen in Köln ja nicht rechtssicher. Anwohner werden generell ausgesperrt, was so nicht zulässig ist.
Wann werden daher endlich die Schilder abmontiert? Warum die Verzögerung?

Gut gemeint, aber…

Gespeichert von Gast am 3 Gefällt mir 1 Kommentar
Ich bin Anwohner*in
Fritz-Schu-Straße und Diesterwegstraße

leider nicht mutig genug umgesetzt.

Ein großer Gewinn für die Schüler

Gespeichert von Gast am 14 Gefällt mir 2 Gefällt mir nicht
Ich bin Elternteil
Am Pistorhof

Durch die Schulstrasse wird der Schulweg für die Kinder viel sicherer.
Bei einer Grundschule ist die Entfernung so kurz, dass jedes Kind (bis auf begründete Einzelfälle) zu Fuß oder Rad kommen kann.

Verkehrsministerium hat endlich Klarheit geschaffen!

Gespeichert von Gast am 16 Gefällt mir 1 Gefällt mir nicht 6 Kommentare

Mit einem neuen Erlass hat das Verkehrsministerium endlich Klarheit in puncto Schulstraßen geschaffen!

Dieser zeigt auf, dass das in Köln gewählte Modell weder rechtskonform, noch angemessen war.

Schulstraße Am Rosenmaar

Gespeichert von Gast am 5 Gefällt mir 1 Kommentar
Ich bin Elternteil
Am Rosenmaar, Heidenrichstraße, Sengbachweg, Edelrather Weg

Zu Anfang des Projektes und aufgrund der täglichen Kontrollen war der Verkehr besser. Mittlerweile fahren trotz der Sperrung wieder jeden Tag viele Eltern in die Straße Am Rosenmaar ein und lassen die Kinder direkt am Schultor raus.

Es wirkt !

Gespeichert von Gast am 15 Gefällt mir 8 Gefällt mir nicht 1 Kommentar
Ich bin Elternteil
Am Pistorhof

Vor der Montessori Schule sind seit der Straße gesperrt ist kaum Autos zu sehen , leider gibt es immer wieder Eltern die rein fahren, besonderes an regnerische Tage … Aber am meistens funktioniert ziemlich gut ! Die Schulstrasse soll bleiben !

Unbedingt beibehalten

Gespeichert von Gast am 20 Gefällt mir 5 Gefällt mir nicht 1 Kommentar
Ich bin Elternteil
Am Pistorhof

Die Regelung durch das Pilotprojekt schützt unsere Kinder. Nichts sollte uns wichtiger sein.

Weitere Beteiligungsmöglichkeiten

Ergänzend zu der Möglichkeit uns Ihre Anmerkungen über die Online-Beteiligung mitzuteilen, haben am 13. und 14. Juni 2023 Termine zum Austausch vor Ort  an der Vincenz-Statz-Grundschule und der Maria-Montessori-Schule stattgefunden. 

Die Hinweise, Anmerkungen und Fragen, welche an diesen Terminen mitgenommen wurden, wurden der Fachdienststelle zur Verfügung gestellt. 

Die Antworten auf Ihre Fragen und Vorschläge aus dem Austausch vor Ort  finden Sie hier: 

Zu der Auswertung

 

Darüber hinaus fanden am 29. und 30. August 2023 Informationsveranstaltungen an der Gemeinschaftsgrundschule Diesterwegstraße und der Rosenmaarschule statt. 

Hier wurden offen gebliebene Fragen beantwortet und Ihre bisherigen Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge entgegen genommen.

Wie ging es mit den vier Schulstraßen nach dem Projekt weiter?

Am Freitag, den 26.Januar 2024, hat NRW-Verkehrsminister Krischer einen Erlass verkündet, wonach die Kommunen in NRW ab sofort die Straßen im näheren Umkreis einer Schule zeitweise für den Autoverkehr sperren können. Damit können die Kommunen nun selbstständig über die Einrichtung von Schulstraßen in Einzelprüfung entscheiden, eine spezielle Gefahrenlage muss nicht nachgewiesen werden.

Die Stadt Köln sieht den Erlass als gute Grundlage für die Möglichkeit, in Zukunft Schulstraßen in Köln etablieren zu können. Die vier Pilotprojekte sollten daher nahtlos in eine dauerhafte Einrichtung übergehen. Hierfür hat die Stadt Köln den zuständigen Bezirksvertretungen Kalk, Mülheim und Ehrenfeld nach der Sommerpause eine entsprechende Beschlussvorlage vorgelegt. 

Bis dahin lief das Pilotprojekt nahtlos weiter. 

 

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